Hot Stream am Waikato River

Was haben wir noch rund um Taupo gemacht?

National Park Village, Taupo, Neuseeland

Nachdem wir euch den letzten Eintrag geschrieben haben, sind wir an dem Abend noch zu den Hot Pools von Taupo gefahren und haben unsere Knochen vom Climb auf den Mt. Tauhara entspannt. Diese sind kostenlos und liegen mitten am Waikato River (der laengste Fluss Neuseelands, der insgesamt 9 Power Stations speist).

In diesen fliesst ein heisser Strom, der in der Naehe entspringt, hinein. Und dort, wo der Strom auf den Fluss trifft, sind die Temperaturen so ertraeglich, dass man gemuetlich im Wasser sitzen kann. Uebrigens wird der Wasserstand des Flusses durch ein Wehr in Taupo reguliert. Abends um 8 Uhr wird dieses immer geoeffnet und der Fluss steigt mal so eben um 2m. Somit war der Fluss an dem Abend recht tief.

Allerdings als wir ein paar Tage spaeter wieder am Waikato River waren, um eine Wanderung zu den Huka Falls zu unternehmen, war der Fluss sehr niedrig und die Touris haben sich in warmen Pfuetzen gesult.

Auf dem Weg zu den Huka Falls sind wir auch an einer Lodge vorbei, die ganz romantisch am Fluss gelegen ist und in der wohl Promis absteigen. Dies haben wir u. a. dadurch zu spueren bekommen als auf einmal ein Hubschrauber ganz nah ueber den Fluss hereingeschwebt kam, kurz landete, ein paar Leute auf der Wiese vor der Lodge abgesetzt hat und wieder verschwand. Echt cool!

Die Huka Falls an sich sind nicht hoch, aber wegen ihrer Geschwindigkeit, der Riesenmenge Wasser und ihrer tuerkisen Farbe spektakulaer. Das Wasser des Waikato River schaeumt unheimlich und sieht aus wie Limo. Es wird aus dem recht breiten Flussbett des Waikato River in eine ca. 10 x 15m Spalte gedrueckt und entwickelt deshalb eine Riesengewalt.

Einen Tag bevor wir das Tauhara Center verlassen haben (am Montag, den 5.3.), entschlossen wir uns aufgrund der guten Wettervorhersage ab Dienstag den Northern Circuit zu laufen. Dafuer hat uns Stan, der Koch, noch einige gute Tipps gegeben, den er ist diesen schon ein paar Mal gelaufen, sogar im Winter mit Schneeiglus bauen und allem drum und dran. Nachmittag sind wir noch mit Stan und zwei Schwedinnen, die inzwischen als neue Wwoofer angekommen waren, zu einer abgelegenen Bucht am Lake Taupo gefahren. Der Tag war heiss, das Wasser herrlich klar und angenehm temperiert.

Am Dienstag haben wir vormittags noch im Gemuesegarten Unkraut gezupft und sind dann mittags in Richtung Whakapapa Village aufgebrochen, der Ausgangspunkt unseres grossen Tacks.