Der drittbeste Strand auf Waiheke Island mit rotblühenden Pohutukawa-Bäumen am Strand

Waiheke Island

Auckland, Neuseeland

Sonne, Strand und Meer… Gestern haben wir uns spontan zu einem Ausflug nach Waiheke Island im Hauraki Gulf vor Auckland entschlossen. Mit der Faehre ging es in einer windigen 35-Minuten Fahrt auf dieses schoene Fleckchen Erde. Endlich raus aus der Grossstadt und endlich das gruene Neuseeland erleben.

Uebrigens bekommt man hier an wirklich jeder Ecke Prospekte und Touri-Infos zugesteckt. In velen dieser Prospekte findet man Gutscheine, mit denen man „discount“ auf verschiedene Attraktionen erhaelt, so zum Beispiel auch auf den Fahrpreis fuer die Faehre.

Auf Waiheke Island angekommen machten wir uns zu Fuss auf, um den naechstgelegenen Strand zu kommen und damit endlich die Fuesse in den Pazifik tauchen zu koennen. Jedoch hielt nach wenigen hundert Metern Mike Walker mit seinem Inseltaxi neben uns und lud uns vier (Wir + Ingeborg und Marco) zu einem Free Trip ein. Er fuhr uns immerhin an den drittbesten Strand der Insel. Er erzaehlte uns ausserdem, dass auf der Insel Menschen aus 28 Nationen leben, unter ihnen rund 250 deutsche Auswanderer. Viele davon sind Kuenstler. Ueberhaupt sei Waiheke Island das wahre Neuseeland zum ausspannen… Anschliessend drueckte er uns noch eine Visitenkarte ind die Hand mit dem Hinweis, dass er uns gerne noch mehr herumfuehren wuerde und auch zur Faehre zurueckfahren koennte – fuer 25 $ pro Person.

Das haben wir dann liebers selbst getan…und haben den Strand genossen, an dem er uns „ausgesetzt“ hat.
Er war wirklich sehr nett und lebensfroh, mochte sehr die Hollaender (somit auch Ingeborg) und Augsburg, weil man dort so gut in der Lech Kanu fahren kann (so haben wir vom Neuseelaender wieder etwas ueber unser eigenes Land erfahren).

Ueberhaupt stimmt es wirklich, dass die Kiwis sehr nett sind. In jeden Laden, in den du rein gehst, wirst du angelaechelt, nett gegruesst, evtl. gefragt, wie es dir geht und ein kurzer Schwatz mit dir gehalten (egal, ob im Supermarkt oder Bus ein Schlange dahinter steht).

Irgendwann hat es uns dann wieder zurueck auf das Festland getrieben. Die Fahrt war sonnig, aber mehr als nur windig! Marco versuchte sogar, sich in den Wind zu haengen…

Auf dem Festland untersuchten wir erst einmal unsere Haut. Und tatsaechlich: Alles was nicht eingecremt war (jede noch so kleine Stelle) war verbrannt. Ich (Anne) habe Sonnenbrand auf meinem Kopf (dort wo der Scheitel ist)!! Und Sebs Geheimratsecken sind auch verdaechtig geroetet!! Also Leute, jeder der hierher kommt, bringt euch Schlapphut und Sonnencreme (mindestens Lichtschutzfaktor 45 – kein Scherz!!) mit!! Dies soll allerdings nicht heissen, dass es hier besonders warm ist, die Sonne ist einfach nur aggressiv. Es ist eher recht kuehl hier fuer Sommer (zumindest fuer uns Mitteleuropaeer). Wir hoffen, dass es noch ein bisschen waermer wird – vielleicht im Januar oder wenn wir spaeter im Northland sind.

Abends haben wir noch lecker gegrillt und unseren ersten Schluck neuseelaendlsches Bier probiert. Selbst Anne wird zum „Biertrinker“ (Anm. von Anne: Das Bier schmeckt ueberhaupt nicht nach Bier, sondern eher nach Ginger Ale (es war Ginger Beer).) Von unserer urspruenglichen Idee heute mit in den Norden mit Marco zu fahren, haben wir abgesehen. Wir wollen nun endlich unsere Steuernummer beantragen uns auch mal nach einem Auto schauen. Wir muessen den Tag mal ein bisschen ruhiger verbringen, bisher war es sehr aufregend. Man neigt dazu sich von den Plaenen der Anderen, wie eben Mikel und Marco, die nur ein paar Wochen hier sind mitzutragen … doch wir haben einfach Zeit und haben uns besonnen nicht hektisch mitzuhetzen. Somit werden wir heute mal einen ruhigeren „Orga-Tag“ machen.

Der groesste Clou ist uebrigens: wir haben in unserem Backpacker ein nettes deutsches Paar getroffen, die aus Hartha stammen … Ist die Welt nicht klein!!?