Po Lin Monastery (Ngong Ping) zu Füßen des Big Buddha in Lantau

Kurztrip nach Lantau

Nach einer guten Portion Schlaf und einem weiteren „Continental Breakfest“ haben wir unsere Rücksäcke wieder gepackt. Den Vormittag haben wir noch einmal in Kowloon Downtown verbracht. Diesmal haben wir uns für die Doppeldeckerbusse als Transportmittel entschieden. Dies hat den Vorteil, dass man aus der oberen Frontscheibe quasi eine Panoramaaussicht auf die Stadt genießen kann und somit noch ganz nebenbei zu einer günstigen Stadtrundfahrt kommt.

Erste Station an diesem Tag ist wieder der Kowloonpark. Neben E-Mails schreiben können wir hier wieder viele Chinesen bei ihren Entspannungsübungen beobachten. Eine ältere Dame sitzt im überstreckten Schneidersitz am Teich und  in einem Torbogen üben zwei Männer Entspannung in einer Art von Kampfsport. Es ist ruhig und friedlich, die Megacity scheint weit weg.

Später entschließen wir uns zu einem weiteren Tempelbesuch – diesmal direkt in Kowloon. Der Tin Hau Tempel ist viel größer als der von uns bereits besuchte Man Mo Tempel. Neben einem Haupttempel gibt es hier vier weitere, kleine Nebentempel im selben Bau. Jeder Tempel ist reich verziert und mit frischen Blumen bestückt. Wieder überall Räucherstäbchen und Opfergaben. Und wieder sehen wir betende Geschäftsmänner.
Auf dem Tempelvorplatz pausieren die Einheimischen zur Mittagszeit. Wir verweilen eine Weile hier und beobachten das bunte Treiben. Uns gelingen ein paar gute Shots von den Menschen.

Dann doch ein wenig von Eile getrieben, brechen wir zum Flughafen nach Lantau auf. Nachdem wir dort unser Gepäck abgegeben haben, fahren wir noch einmal mit dem Bus nach Tung Chung. Von dort aus wollen wir zum Fischerdorf Tai O, müssen aber leider feststellen, dass die Zeit dafür schon zu knapp ist bis unser Flieger geht. Wir entschließen uns dem Bus zum Big Buddha zu nehmen.

Die Busfahrt in die hohen Berge der Insel wird für uns zu Nervenprobe. Wir glauben nicht wirklich daran, dass der Bus die steilen Straßen zum Buddha in gut 45 Minuten schafft und irgendwie sitzt uns – zumindest gefühlt – doch die Zeit im Nacken. Bald aber sehen wir mitten auf einer Bergkette den riesigen Buddha und zwanzig Minuten später stehen wir vor der alles überragenden Figur. Schnell ein paar Fotos und wir genießen die Fahrt mit der Seilbahn in der einsetzenden Dämmerung zurück nach  Tung Chung. Dem Buddha können wir so noch lange sehen.

Wenig später schlürfen wir einen letzten Kaffee auf chinesischen Boden und heben endlich mit dem Flugzeug nach Neuseeland ab.