4x4-Power auf dem Baylys Beach

Kauriküste

Rawene, Neuseeland

Waehrend der letzten Nacht haben wir am laengsten Sandstrand Neuseelands, dem Baylys Beach bei Dargaville auf einem Campground geschlafen. Da dieser Strand auch als der laengste befahrbare Strand (100 km) von Neuseeland gilt, sind wir heute morgen direkt mit dem Auto auf dem Strand herumgefahren. Allerdings nur ein paar Meter, da der Strand immer wieder von tosenden Wellen ueberspuelt wurde. Und wirklich: so einen langen Sandstrand haben wir noch nicht gesehen! Einfach traumhaft…

Danach ging es entlang des State Highway 12 wieder in Richtung Norden. Unser Ziel waren die letzten grossen Kauriwaelder im Northland. Der Highway schlaengelt sich hier ueber eine Laenge von 18 Kilometern durch den Kauriwald. Eine herrliche Strecke, die man allerdings nur mit 50km/h befahren kann, da man ansonsten schnell aus den unuebersichtlichen Kurven getragen werden kann… Unser Auto wurde dabei auch das erste mal im „Gelaende“ getestet, da einige der Aussichtpunkte nur ueber kleine Nebenstrassen, oder besser Schotterpisten, zu erreichen waren.

Gesehen haben wir heute auch den aeltesten (2000 Jahre alt) und groessten Kauribaum Neuseelands. Beide beeindrucken nicht nur wegen ihrer Hoehe sondern vor allem wegen ihrer wirklich gigantischen Stammumfaenge von gut 16 Metern. Uebrigens legen die Kiwis wirklich sehr viel Wert auf ihren Kauriwald. Nicht nur, dass alle Tracks durch die Kauris frueher oder spaeter auf Stegen enden (Kauris sind Flachwurzler und diese Wurzeln sollen nicht durch Wander zerstoert werden, da der Baum ansonsten absterben koennte), sondern auch zeitweise komplett gesperrt werden, damit sich die Natur dort wieder erholen kann.

Bei besten Wetter (ueberhaupt war es heute der sonnigste Tag seit Auckland) sind wir heute Nachmittag entlang des Hokianga Harbour gefahren und haben heute Abend einen wirklich netten und empfehlenswerten (da sehr preiswert und sehr familiaer) Campground in Rawene gefunden. Von hier aus wollen wir mit der Faehre ueber den Hokianga Harbour uebersetzen, um abends Ahipara zu erreichen.